Dr. med. Robert Oberfeld
Facharzt für Orthopädie,  Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur, Kinderorthopädie, orthopädische Schmerztherapie

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 Orthopädie Bochum

Rheuma

Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich einen ziehenden, reißenden Schmerz. Heute verstehen wir darunter alle Krankheiten im Bereich des Bewegungsapparates (z.B. Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur oder Sehnen), die nicht durch eine Verletzung oder durch tumoröse Veränderungen hervorgerufen worden sind.

"Rheuma" ist damit keine Diagnose im engeren Sinne, auch keine einheitliche Krankheit. Vielmehr fallen unter den Oberbegriff "Rheuma" etwa 400 einzelne Erkrankungen, die sich zum Teil ähneln, die aber zum Teil auch völlig unterschiedlich sind, in ihrer Ursache, der Art ihrer Symptome, aber auch in ihrem Verlauf, in ihrer Behandlung und in ihren Folgen.

Rheumatische Erkrankungen beschränken sich zudem nicht allein auf den Bewegungsapparat. Da "Rheuma" eine Erkrankung von Bindegewebsstrukturen ist und Bindegewebe praktisch überall im Körper vorhanden ist, können fast alle Organe im Körper bei einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung beteiligt sein.

So gibt es beispielsweise

  • rheumatische Augenentzündungen (z.B. Regenbogenhautentzündung oder Lederhautentzündung)
  • rheumatische Rippenfellentzündungen
  • rheumatische Herzbeutel-, Herzklappen- oder Herzmuskelentzündungen
  • rheumatische Entzündungen der Nieren
  • rheumatische Entzündungen des Darms
  • rheumatische Entzündungen der Gefäße
  • rheumatische Entzündungen der Nerven
  • rheumatische Entzündungen des Gehirns

Diese Organbeteiligungen rheumatischer Erkrankungen sind zum Teil lebensgefährlich und müssen sofort richtig erkannt und behandelt werden.

Viele Betroffene wissen im Anfangsstadium jedoch nichts von ihrer Erkrankung. Wegen der möglichen Folgeschäden, z.B. Gelenkverformung bis zur Zerstörung von Gelenken, sind die richtige, frühzeitige Diagnose und ein rascher Therapiebeginn daher entscheidend.

Wird bei Patienten mit früher Rheuma die Erkrankung rechtzeitig und vor dem Auftreten von Gelenkschäden oder Rheumaknoten erkannt und therapiert – am besten innerhalb der ersten sechs Monate nach Krankheitsbeginn – lassen sich wahrscheinlich bleibende Schäden verhindern.

 

 

 

1 Knochenschwund     2 körpereigene Substanz

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